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AWO fordert deutliche Entlastung von unteren Einkommensgruppen
AWO Main-Taunus legt auf Klausurtagung Ziele für 2023 fest

Die AWO des Main-Taunus-Kreises hat auf ihrer diesjährigen Klausurtagung eine deutliche Entlastung von unteren Einkommensgruppen gefordert. „Es kann nicht sein, dass Gutverdiener durch großzügige Steuergeschenke einen Ausgleich für gestiegene Energiekosten und Inflation bekommen, sozial Schwache aber nur geringe Entlastung bekämen“, so Georg Einhaus, Vorsitzender der AWO des MTK. „Wer den sozialen Frieden nicht gefährden wolle, müsse für finanzielle Gerechtigkeit sorgen“, so Einhaus weiter. Anlass für dieses Statement war die Jahresklausurtagung der AWO, die seit langem wieder in Präsenz stattfand.

Neben den sozialpolitischen Themen wurden auch Strategien für die nächsten 18 Monate entwickelt. Große Sorgen bereitet dabei die derzeitige Arbeitsmarktsituation im Pflege- und Kindergartenbereich. „Es wird immer schwerer, zeitnah offenen Stellen zu besetzen“, berichtet Oliver Schürmann, Geschäftsführer der AWO. Vor diesem Hintergrund setzt die AWO deshalb verstärkt auf unkonventionelle Werbung zur Personalsuche.

Die AWO des Main-Taunus-Kreises ist für die Zukunft gut gerüstet. Neben einem ausgeglichenen Finanzergebnis setzen die Verantwortlichen auf eine Stärkung der Mitgliederstruktur sowie ein vorsichtiges Wachstum im Pflegebereich. „Wir sind bereit für neue Aufgaben, um die Menschen im MTK weiterhin eng begleiten zu können“, so Gerhard Mantel, Vorsitzender des Aufsichtsrates der AWO gGmbH.

Artikel aus dem Höchster Kreisblatt vom 30.08.2022 (.pdf)
Artikel aus dem Hattersheimer Stadtanzeiger vom 25.08.2022 (.pdf)

Gut gelaunt besprachen die Spitzen der AWO des Main-Taunus-Kreises im Rahmen einer Jahresklausurtagung die Strategie 2023 – von links nach rechts:
Klaus Störch, Gerhard Mantel, Erika Ripperger, Hartmut Kessler, Georg Einhaus, Oliver Schürmann, Aline Mahlau, Jürgen Kirst, Monika Schäfer, Hans Joachim von Kiel, Christel Heinrich, Arno Müller