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AWO verleiht den Sozialpreis 2020 an Hans Jakob Gall
Auszeichnung als Anerkennung für das Lebenswerk des vielseitig engagierten Flörsheimers

FLÖRSHEIM/HOCHHEIM. „Die AWO hat ihre Wurzeln in der Arbeiterbewegung. Die Begriffe Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind Werte, die unser Handeln bestimmen“, erklärt Klaus Störch, Vorsitzender des Ortsvereins Flörsheim-Hochheim. „Aus dieser Motivation heraus haben wir den AWO-Sozialpreis initiiert. Wir möchten mit dieser Auszeichnung das bürgerschaftliche Engagement von Vereinen, Initiativen, Projekten und Einzelpersonen würdigen, die sich diesen Werten verpflichtet fühlen und durch ihr Handeln einen wichtigen Beitrag für den  Zusammenhalt und ein besseres Miteinander in unserem Gemeinwesen leisten.“ 

Bürger im besten Sinne des Wortes

In der ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr (20. Januar 2020) fiel die einstimmige Entscheidung: Hans Jakob Gall, der „ahle Flerschermer“ (*1935), wie er sich selber nennt, erhält den AWO-Sozialpreis 2020 als Anerkennung für sein vielseitiges, unermüdliches soziales, kulturelles und künstlerische Engagement für die Flörsheimer Stadtgesellschaft. Gall ist der sechste Preisträger. Zum ersten Mal wird  eine Einzelperson für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit 250 Euro dotiert.

In der Begründung  für den AWO-Sozialpreis 2020 schreibt Klaus Störch:

„Wer ist Hans Jakob Gall? Diese Frage ist nicht mit einem Satz zu beantworten. Da gibt es den privaten, nichtöffentlichen Hans-Jakob Gall, den liebevollen Ehemann und  Familienvater.

Und es gibt den öffentlichen Menschen, wie ihn die Flörsheimer – wie wir ihn kennen: den Macher Hans Jakob Gall. Er ist Heimatforscher, Sprachforscher, Autor, Kolumnist,  Essayist, Geschichtenerzähler, Initiator der Stiftung Marienkapelle, Korrekturleser, Fotograf und unermüdlicher Kämpfer gegen Fluglärm und für mehr Lebensqualität in Flörsheim.  Diese Liste ließe sich noch unendlich weiterführen! Hans Jakob Gallist ein Bürger im besten Sinne des Wortes, ein Bürger, der eigenverantwortlich und aktiv am Gemeinwesen teilnimmt und mitgestaltet, ganz der Tradition und im Geist der Aufklärung.

 „Koon oone konn ohne oon onnern – Kein einer kann ohne den andern“. 

 „Koon oone konn ohne oon onnern – Kein einer kann ohne den andern“.  Diesen Satz könnte man als Philosophie oder Leitbild über das gesamte bürgerschaftliche,  kulturelle und künstlerische Engagement und Wirken dieses Menschen stellen.

Respekt und Wertschätzung gegenüber anderen Menschen für ihn ganz selbstverständlich.

Für sein großes Engagement und seinen menschenfreundlichen Charakter möchten wir uns bei Hans Jakob Gall bedanken und ihm mit unserem Sozialpreis unsere höchste Anerkennung aussprechen.“

Die feierliche Übergabe des Preises an Hans-Jakob Gall soll im Mai stattfinden. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.


Flörsheim am Main/Hochheim am Main, im Februar 2020                                  k.s.


Pressemeldung der Frankfurter Rundschau:
https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hans-jakob-gall-erhaelt-awo-sozialpreis-13517366.html

 

 

Der Sozialpreis der AWO Flörsheim-Hochheim

Die Auszeichnung ist mit 250 Euro dotiert. Sie würdigt das bürgerschaftliche Engagement von Vereinen, Organisationen, Initiativen, Projekten und Einzelpersonen, die damit einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt und ein besseres Miteinander in unserem Gemeinweisen leisten.  Nach dem Verein „Frauen helfen Frauen“  (2015), der „Ökumenischen Wohnhilfe“ (2016), dem „Café Asyl“ (2017) und dem „Hospizverein Lebensbrücke  e.V.“ (2018) und der Leserförderkreis Hochheim mit Jutta Bummel (2019), ist der Flörsheimer Hans Jakob Gall der sechste Preisträger. Zum ersten Mal wurde eine Einzelperson ausgezeichnet.

Die Preisträger

2020: Hans Jakob Gall, Flörsheim am Main
2019: Jutta Bummel – Leseförderkreis, Hochheim am Main
2018
: Hospizverein Lebensbrücke, Flörsheim am Main
2017: Café Asyl, Flörsheim am Main
2016: Ökumenische Wohnhilfe im Taunus e.V., Hofheim am Taunus

2015: Frauen helfen Frauen  Main-Taunus-Kreis e.V., Hofheim am Taunus

Artikel aus der Frankfurter Rundschau

Artikel aus dem Höchster Kreisblatt

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